News
Ich bin seit meiner Jugend Typ-I-Diabetiker (insulinpflichtig) und seit 2005 auch dialysepflichtig. Mein Arzt hat mir damals die Vor- und Nachteile der beiden Behandlungsmethoden Hämodialyse (Entgiftung des Körpers durch das Blut) und Peritonealdialyse (Entgiftung über das Bauchfell) aufgezeigt. Ich habe mich für die Bauchfelldialyse entschieden, da sie mir mehr Lebensqualität bot. Seither kann ich mein Leben fast unverändert führen, kann meinen Beruf und meine Hobbys ausüben und reisen.
Mit Dialyse unter Bären, Bisons und Indianern
Um anderen Betroffenen und Interessierten zu zeigen, dass das Leben auch mit der Diagnose „Dialyse“ nicht vorbei sein muss, hab ich mich am 12. Mai auf eine Reise von Chicago nach San Francisco gemacht – über 3.000 Meilen mit einem Wohnmobil über den Missisippi zu den heiligen Bergen der Sioux Indiander, den Black Hills, über den Yellowstone Nationalpark und die Bitterroot Mountains weiter Richtung Süden durch den Lassen Volcanic National Park zum Goldenen Tor nach San Francisco. Zurück in München bin ich wieder am 12. Juni. Auf der Reise schreibe ich wie schon letztes Jahr bei „Dialyse on the Rocks“ einen Blog: http://3000meilenwestwaerts.wordpress.com/